Verschiedene Haltungen im Ballett haben verschiedene Namen. Im Folgenden sind die häufigsten gelistet.

 

Allongé:

Arabesque: 

Attitude: 

Demi-Plié: "Halbes Plié": Ein Plié, bei dem man nicht ganz in die Knie geht, sondern nur ein Stück weit. Die Fersen bleiben in jedem Fall am Boden. Dieses Plié kommt oft in Tänzen vor, um z.B. vor einer Drehung Schwung zu holen, während das Grand-Plié nur extrem selten weg von der Stange vorkommt.

Devéloppé: "entwickeln". Das Spielbein zieht mit gebeugtem Knie und angelegter Fußspitze am Standbein entlang nach oben und wird dann soweit oben und soweit ausgedreht wie möglich, ganz langsam in die Streckung gebracht.

Fondu: Das Spielbein wird im Coupé angelegt (ausgedreht) und beide Beine sind im Plié. Dann werden beide Beine gleichmäßig gestreckt, wobei das Bein (je nach Fondu) nach vorne, zur Seite oder nach hinten gestreckt wird, jedoch nur auf etwa 45° Höhe.

Grand-Plié: In die Knie gehen aus einer Position mit ausgedrehten Knien. Je nach Position bleiben die Fersen am Boden oder werden leicht angehoben.

Passé: Der Spielbeinfuß wird am Knie des Standbeins angelegt, dient aber als Positionswechsel des Spielbeins, z.B. von vorne nach hinten.

Petit battements: Anlegen des Spielbeins im Coupé (vorne, Seite oder hinten) und kleine Bewegungen vom Bein weg und zurück, also praktisch Antippen des Beins mit der Fußspitze.

Port de bras: "Tragen der Arme" die Positionen/Haltung der Arme

Relevé: Gleichmäßiges auf die Fußspitzen hochziehen und in der Regel auch kurz so stehen bleiben.

Retiré: Der Spielbeinfuß wird am Knie des Standbeins angelegt.