Aufwärmen an der Stange

Beim Aufwärmen an der Stange gibt es gewisse Übungen, die immer gemacht werden, bzw. Begriffe, die man unter allen Umständen kennen sollte sowie Übungen, die nicht zwingend, aber oft vorkommen.

 

In jedem Fall:

Demi-Plié: "Halbes Plié" Ein Plié, bei dem man nicht ganz in die Knie geht, sondern nur ein Stück weit. Die Fersen bleiben in jedem Fall am Boden. Dieses Plié kommt oft in Tänzen vor, um z.B. vor einer Drehung Schwung zu holen, während das Grand-Plié eigentlich ausschließlich an der Stange vorkommt.

Grand-Plié: "Großes Plié" In die Knie gehen aus einer Position mit ausgedrehten Knien. Je nach Position bleiben die Fersen am Boden (2.) oder werden leicht angehoben (1.; 3.; 4.; 5.; 6.).

Port de bras: "Tragen der Arme" Mit bestimmten Port de bras, also Armhaltungen wird immer an der Stange begonnen.

Relevé: Gleichmäßiges auf die Fußspitzen Hochziehen und in der Regel auch kurz so stehen bleiben. Allerdings wird beim Aufwärmen am Anfang immer nur bis auf die halbe Spitze hochgezogen. Die Ganze Spitze folgt anschließend in Spitzenschuhen.

Rond de jambe: "Kreis vom Bein" Kreisförmige Bewegung des Beines, die am Boden und "en l'air", also in der Luft ausgeführt werden kann.

 

Oft auch:

Developpé: "Entwickelt" Das langsame Hochziehen des Spielbeins am Standbein mit angelegter Fußspitze und ausgedrehtem Knie, bis es auf mind. 90° Höhe in die Streckung kommt.

Fondu: Das Spielbein wird im Coupé angelegt (ausgedreht) und beide Beine sind im Plié. Dann werden beide Beine gleichmäßig gestreckt, wobei das Bein (je nach Fondu) nach vorne, zur Seite oder nach hinten gestreckt wird, jedoch nur auf etwa 45° Höhe.

 


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