Spitzenschuhe

 

Normalerweise geht man beim Ballett im Relevé auf halbe Spitze. Spitzenschuhe jedoch ermöglichen es, auf ganzer Spitze zu stehen "en pointe". Spitzenschuhe zu besitzen bzw. mit ihnen zu tanzen ist am Anfang auch schön und macht Spaß - selbst wenn es nicht leicht ist, da man sich zuerst daran gewöhnen muss. Aber wenn man etwas länger trainiert, wird man bald merken, dass Spitzenschuhe nicht nur mit Freude verbunden sind, sondern auch mit hartem Training, Enttäuschungen und oft auch Verletzungen.

Um mit Spitzenschuhen zu tanzen benötigt man

  • Spitzenschuhe, die gut passen (Deshalb (vor allem die ersten Spitzenschuhe) nicht im Internet bestellen, sondern in einem Ballettladen kaufen! Den die Leute dort haben Ahnung von Spitzenschuhen und helfen, die für dich geeigneten herauszusuchen.)
  • Bänder für die Spitzenschuhe (ca. 2m lang, diese werden dann von dir selbst gekürzt)
  • Polster für die Spitzenschuhe (Für Anfänger auf jeden Fall, für Fortgeschrittene meistens. Ich tanze nur mit Polstern, da es sonst unheimliche Schmerzen verursacht!) 
  • evtl. Ballettpflaster

Kolofonium wird manchmal auch benötigt, jedoch wird das in der Regel von der Ballettschule gestellt. Bei manchen Böden braucht man auch gar keines. Kolofonium ist ein weißes Pulver, in das man vor dem Tanzen die Spitze auf der man steht, hineindrückt um später einen besseren Halt zu haben und nicht wegzurutschen.

Auf Spitze tanzen ist auf jeden Fall nicht unmöglich, wenn man mindestens 2x die Woche übt. Aus eigener Erfahrung kann ich es nur empfehlen, denn Spitze ist wirklich das Beste am Ballett! Auch ich musste bereits Enttäuschungen hinnehmen und konnte nach manch einer Trainingsstunde meine Füße nicht mehr spüren. Dennoch liebe ich das Tanzen - besonders auf Spitze!